Das Gymnasium ist bei Eltern die beliebteste Schulform. Wenn Sie sich für Ihr Kind dsa Abitur als Schulabschluss wünschen oder ihm diesen Weg offen halten möchten, ist das Gymnasium jedoch nicht der einzige Weg. Bei der Übergangsentscheidung nach der Grundschule sollten Sie gründlich prüfen, und sich mit den Lehrkräften der Grundschule beraten, ob das Gymnasium die richtife Schulform für Ihr Kind ist.

Auch andere Schulformen ermöglichen Ihrem Kind das Abitur. Die Gesamtschule verfügt über eine eigenen Oberstufe, An der Haupt- und der Realschule können Schülerinnen und Schüler mit einem Abschluss der Sekundarstufe I und einem enntsprechend guten Notendurchschnitt in die gymnasiale Oberstufe eine Berufskollegs, einer Gesamtschule oder eines Gymnaiums wechseln und das Abitur erlangen.

Die Sekundarstufe I des Gymnasiums ist um ein Schuljahr kürzer als an den Gesamt-, Real- und Hauptschulen. Dies bedeutet eine Verdichtung des Lernstoffes, ein deutlich höheres Lerntempo und erhöhte Anforderungen an die Selbstorganisation der Schülerinnen und Schüler.

Das Gymnasium ist die einzige Schulform, die zwingend ab der Jahrgangssstufe 6 für die gesamte Schulzeit die Belegung einer zweiten Fremdsprache vorschreibt. Kinder, die sich beriets mit dem Erlernen der 1. Fremdsprache schwer tun, haben erfahrungsgemäß auch hier Schwierigkeiten. Diese können die Schullaufbahn bleasten und sich negativ auch auf andere Schulfächer auswirken. Auch in diesen Fächern sollte der Besuch einer Schule einer anderen Schulform in Erwägung gezogen werden.

Generell ist das Bildungssystem auch nach Beendigung der Schulzeit durchlässig. Das Berufskolleg bietet vielerlei Möglichkeiten der weiteren Qualifikation. Darüber hinaus ist es möglich, auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife zu studieren, sofern eine berufliche Qualifikation vorliegt. Ihren Kindern stehen alle Wege offen!

aktualisiert am: 30.03.2017

 

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